Handlungsorientierung hat mit der Priorisierung eines Ziels und der motivationalen Identifikation mit dem angestrebten Ergebnis zu tun. Wenn etwas nicht wirklich wichtig ist kann man nur Gedankenenergie mobilisieren aber keine Handlungsenergie. Die einem Menschen zur Verfügung stehende Energie ist limitiert. Man kann die begrenzten Ressourcen nur bündeln und auf ein emotional wichtiges Ziel ausrichten, damit die Schwelle vom Denken zum Handeln überschritten wird.
Aktionen entstehen entweder aus dem Drang heraus, etwas für das Wohlbefinden Essenzielles erreichen zu wollen oder durch den Zwang, negative Sanktionen zu vermeiden. Um das individuelle Beharrungsvermögen zu überwinden ist ein eigeninduzierter Druck hilfreich.
Nachhaltiger Erfolg entsteht erst, wenn die individuelle Überzeugung von einer Grundmotivation getragen wird, die auch zu den individuellen Wertvorstellungen passt. Der Mensch kann seine Ziele nur dann erreichen, wenn er sich seiner Existenz in allen Dimensionen bewusst ist.