Was der Mensch denkt strahlt er aus oder genauer gesagt, wie er denkt. Sehe ich überall Gefahren und Feinde werde ich niemals offen auf andere zugehen. Im Gegenteil: Ich werde misstrauisch mein Umfeld betrachten, übervorsichtig agieren und meine Position verteidigen. Und genau diese Signale werde ich auch durch meine Körpersprache aussenden. Das Ergebnis ist klar: Die Kooperation wird sich auf das absolut notwendige Minimum beschränken. Mein Image bei anderen wird geprägt durch Rechthaberei, Inflexibilität und negative Einstellung zu Neuerungen. Diese “Negativspirale” erfährt von allen Seiten Verstärkungsimpulse und wird so zur self fulfilling prophesy. Mit dieser Ausstrahlung gewinnt man nicht viele Freunde und der Erfolg hält sich in Grenzen.
Sehe ich dagegen meine Optionen und mein Selbstwertgefühl ist geprägt von der Überzeugung der eigenen Leistungsfähigkeit, dann sende ich positive Signale aus im Sinne von Aktivität, Aufgeschlossenheit und Kompetenz. Ich gehe auf andere zu und warte nicht darauf, dass sie die Initiative ergreifen.
Diese Einstellung gepaart mit der prinzipiellen Achtung vor seinen Mitmenschen, ohne Ansehen der Person was Status, Herkunft, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit betrifft, ergibt eine positive, weltoffene Ausstrahlung. Irgendwann einmal vielleicht sogar so etwas wie Charisma.