Das Zusammenleben muss geprägt sein von prinzipieller Wertschätzung und Achtung vor dem Anderen. Menschen gehen verschiedenen Tätigkeiten nach, die unterschiedlich entlohnt werden und mit unterschiedlichem Status versehen sind. Ob Vorstand, Pförtner, Verkäuferin oder brotloser Künstler – als Mensch ist jeder gleich viel wert!
Wenn das wirklich so ist, dann ist jedes Menschenleben gleich viel wert. Unabhängig davon welche Staatsangehörigkeit man besitzt, gleichgültig welcher Hautfarbe man ist, gleichgültig welcher Glaubensgemeinschaft man angehört und welchen Bildungsabschluss man hat gepaart vielleicht mit viel Geld.
Die Achtung des menschlichen Lebens führt zwangsläufig zu der Schlussfolgerung, dass Gewalt (physisch und psychisch) als Mittel der Auseinandersetzung nur im Verteidigungsfall bei direkter Bedrohung der eigenen Existenz geboten ist, nicht aber zur prophylaktischen Eliminierung potentieller Feinde. Gewaltanwendung nach dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung” ist ein Armutszeugnis für die intellektuelle Verfassung. Menschen können nur auf der Basis von Gleichberechtigung zu gegenseitigem Wachstum beitragen.